— 44—
2
vermuthete, naͤmlich daß weder Zufall noch Nach⸗ laͤſſigkeit die Zerſtoͤrung ſeiner Huͤtte herbeigefuͤhrt hatten. In ſeinem Vorgemach war die Flamme zu gleicher Zeit an zwei Stellen ausgebrochen, kei⸗ ner der Bewohner der Huͤtte hatte am vergange⸗ nen Tage Feuer angezuͤndet, und ſo war es un⸗ moͤglich, daß das Ungluͤck durch eine ploͤtzlich zur Flamme angefachte Kohle entſtanden ſey. Es lag daher klar am Tage, daß irgend eine teufliſche Abſicht ausgefuͤhrt werden ſollte. Harley konnte aber gegen keinen aus ſeiner Umgebung irgend einen Verdacht hegen, auch meinte er, außer dem Haͤuptling, unter allen Einwohnern Sambarras keinen einzigen Feind zu haben.
So auf unbarmherzige Weiſe aller der An⸗ nehmlichkeiten beraubt, welche das traurige ſeiner Lage einigermaßen gemildert hatten, von Bosheit verfolgt, und ſich gewiſſermaßen in einem Zuſtande von Gefangenſchaft befindend, ſtieg ſeine Unge⸗ duld, Sambarra zu verlaſſen, aufs hoͤchſte. Eine neue Huͤtte zu erbauen, eine neue Anpflanzung anzulegen, wieder herzuſtellen was zerſtoͤrt war, waren Arbeiten, welche er zu beginnen keinen Muth hatte, und er beſchloß daher auf jede Ge⸗


