Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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- 2.

und es blieb waͤhrend der ganzen uͤbrigen Reiſe ſein Forſchen in dieſer Nuͤckſicht fruchtlos.

Die uͤbrigen Orte, welche ſie beſuchten, wa⸗ ren von Sambarra und Tourquarane zu wenig verſchieden, um umſtaͤndlich beſchrieben zu werden. Sagella und Nayé lagen an den Ufern zweier herrlicher Landſeen; die Hitze war in dem letzten Orte waͤhrend der kurzen Zeit, die unſer Held ſich dort aufhielt, ſo groß, daß ſelbſt die aͤlteſten Be⸗ wohner jener Gegend ſie nie ſo ſtark gefuͤhlt zu haben behaupteten, und noch bevor der Haͤuptling das Dorf verließ, zeigte ſich ein Phaͤnomen, wel⸗ ches die Eingebornen mit großem Schrecken er⸗ fuͤllte. Das Waſſer, welches die Niederungen un⸗ fern des Sees gewoͤhnlich auszufuͤllen pflegte, war

von der Hitze aufgetrocknet, welche nun auch den

Land⸗See ſelbſt zu leeren begann, wodurch den ſtaunenden Zuſchauern ein ungemein uͤberraſchen⸗ der Anblick dargeboten wurde. Ein ungeheurer durchſichtiger Koͤrper ſtieg wirbelnd aus dem Bette des Sees zu einer unermeßlichen Hoͤhe empor, eine Waſſerpyramide von großer Pracht bildend. Hoch uͤber dem Strom fing die transparente Maſſe die Strahlen der Sonne auf, wodurch ſich uͤber die