Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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ganze Gegend ein flammenreicher Glanz verbreitete, den ſterbliche Augen kaum zu ertragen vermochten. Die, deren Seh⸗Organe ſtark genug waren, in die ungewoͤhnliche Pracht hineinzublicken, bebten

von Entſetzen erfaßt, denn ſie hielten dieſe Er⸗

ſcheinung fuͤr eine Verkuͤnderin von Verderben und Untergang. In dieſem Augenblick erhob ſich ein gewaltiger Windſtoß, der die Waſſerſaͤule ge⸗ gen die Wohnungen der Eingebornen trieb, welche nun nicht ohne Grund befuͤrchteten, ihre armſeli⸗ gen Huͤtten mit Blitzesſchnelle hinweggewaſchen zu ſehen. Verwirrung und Angſt waren allgemein, als gluͤcklicherweiſe die Urſache ihrer Beſorgniß un⸗ ter dem eigenen Gewicht erliegend, noch bevor ſie die Graͤnze des Sees uͤberſchritten hatte, in das Behaͤltniß zuruͤckſtuͤrzte, aus dem ſie emporgeſtie⸗ gen war. Das Geraͤuſch der zuſammenfallenden Waſſerfluth war ſchreckenerregend, und der See, der die ganze, ſo ploͤtzlich in ihn zuruͤckſinkende Maſſe auf einmal nicht in ſich aufnehmen konnte, ſtroͤmte uͤber, ohne daß indeß dadurch ein bedeu⸗ tender Schaden entſtanden waͤre. Zehn Minuten darauf war alles wieder ruhig, der See aber kehrte erſt nach einigen Tagen in ſein gewoͤhnliches Bett