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Das Ideal
Entstehung
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geiſtige Stumpfheit, und nunmehr traten nach einander die gräßlichen Begebenheiten vor mich, welche ſo furchtbar auf mich eingewirkt hatten. In einem heftigen Fieber hatte ich raſtlos mit den ſchreckenvollſten Phantaſiegebilden gekämpft. Meine Stiefmutter war nicht von meinem La⸗ ger weggekommen.Ich mußte jeden andern fern halten, ſprach ſie jetzt zu mir,denn Du haſt furchtbare Worte ausgeſtoßen, Worte, mein Kind, welche Deinen theuerſten Freund auf das Schaf⸗ fot bringen könnten.Ich habe keinen theu⸗ ren Freund mehr, erwiderte ich mit tiefem Kummer,den Ihr ſo nennt, den kann ich nie nie mehr ſehen. Erſt als meine Stief⸗ mutter ſich überzeugt hatte, daß dies mein feſter Entſchluß ſey, berichtete ſie mir, daß gleich nach dem Tage, an dem ich erkrankte, ein Schreiben von Joſeph angelangt ſey, worin er erklärte, daß er nach dem Unglück, welches ſeinen Herrn be⸗ troffen, nicht länger in Dänemark bleiben möge, weshalb er ſofort aufgebrochen ſey, ich ſolle aber von ihm hören. Ein ſchwerer Stein fiel bei die⸗ ſer Kunde von meinem Herzen, denn ich hatte mich, ſo wie ich mein Bewußtſeyn wieder er⸗