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Das Ideal
Entstehung
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das alles ſo undeutlich und verwirrt hervor, daß der Offizier anfangs nicht klug daraus werden konnte, ſondern glaubte, ich hätte meinen Ver⸗ ſtand verloren. Endlich ward er indeß aufmerk⸗ ſam, als ich meine Ausſage wiederholte und verſicherte, ich hätte gehört, wie etwas in das Waſſer gefallen ſey, grade als Herr Ranzau das Schloß verlaſſen habe; und als nun gleich darauf ein Bedienter des Letzteren erſchien, fra⸗ gend, ob ſein Herr die Nacht über auf dem Schloſſe bleibe, da er noch nicht heimgekehrt ſey, da beſann ſich der Offizier nicht länger, ſondern ſandte Einige ſeiner Leute hinab nach dem Schloß⸗ graben, während er Andere in das Schloß be⸗ orderte, um Fackeln herbei zu holen. Mehr todt als lebendig ſtarrte ich, an die Wand ge⸗ lehnt, den Soldaten nach, die hinunter an das Waſſer eilten. Man begann ſich auf dem Schloſſe zu regen, Lichter wurden hie und da an den Fenſtern ſichtbar, endlich gewahrte ich die verlangten Fackeln, einige Bediente folgten und Alles eilte nunmehr dem Schloßgraben zu. Ich ſah, wie der dunkelrothe Fackelglanz ſich längs dem Ufer hin und her bewegte, ich ver⸗