Worten dunkelte es mir vor den Augen, ich ſtieß einen lauten Schrei aus, warf mich vor ihm nieder und beſchwor ihn mit ſolchen Reden inne zu halten, wolle er nicht daß ich ſeinen Gebieter, ja wohl gar den König ſelbſt vor den Ausbrüchen ſeiner Wuth warnen ſolle. Er blickte finſter, doch etwas ruhiger auf mich hinab, und bat mich, mich zu faſſen und mir ſeine Worte nicht allzuſehr zu Herzen zu nehmen; ich kenne, meinte er, ja ſeinen heftigen Sinn, jeit wolle er ſich indeß bemühen, ſein Blut zur Rue zu zwingen. Ich wollte ihn nicht von mir laſſen, aber er betheuerte mir mit einem heiliger Eide, daß ſich ſein Zorn gelegt habe, wie ein Sturm, der da ausgeraſt hätte. Am
polgendn Tage war er auch wirklich ganz ruhig
und ſtill, er ſah bleich und erſchöpft aus, wel⸗ ches auch nach ſeiner heftigen Gemüthsbewegung ganz natürlich war; er erzählte mir, daß er am vergangenen Abend zu ſeinem Herrn gerufen worden ſey welcher ſich freundlich und ſanft wie ſonſt gegen hn benommen, und ihm erklärt habe, daß er das gorgefallene vergeſſen hätte.„Er meinte, auch ich könne es vergeſſen,“ fügte er


