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Das Ideal
Entstehung
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wußte nicht was er that. Ich tröſtete mich in⸗ deß damit, daß eine ſolche Heftigkeit ihm, wie allen ſeinen Landsleuten, angeboren ſey, und hoffte daß es mir durch Frömmigkeit und Sanftmuth gelingen würde, ſeinen Sinn zu mildern.“ 3 „Man begann jetzt von der Vermählung

Nanzau's mit der Prinzeſſin zu ſprechen, welche nur wegen der Jugend der Letzteren bis jetzt verſchoben worden war. Joſeph wünſchte nun⸗ mehr auch, mich auf immerdar die Seinige nennen zu können; eine Forſtbedienung war erledigt, und er glaubte ſich berechtigt, von Ran⸗ zau zu begehren, daß er um dieſelbe für ihn bei dem Könige anhalten möchte. Ranzau ver⸗ ſprach dies zu thun, und ich bin überzeugt, daß er ſein Wort gehalten. Chriſtian der Vierte aber, der immer ſeiner eigenen Anſicht folgte und ſtets das Wohl des Ganzen im Auge hielt, hatte dieſen Poſten bereits für einen Anderen beſtimmt, und ließ ſich, ſo hoch er übrigens auch Nanzau ſchätzte, von demſelben in ſeinem einmal gefaßten Entſchluſſe nicht wankend ma⸗ chen. Joſeph, dem dieſer Schlag ganz unerwar⸗