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Das Ideal
Entstehung
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erlauchter Vater, welcher bei ſeinen theuren Kindern in manchen trüben Stunden, die ihm theils ſeine Regierungsſorgen, theils häusliche Bekümmerniſſe verurſachten, Zerſtreuung und Aufheiterung fand, verlobte ſie, als ſie kaum das vierzehnte Jahr erreicht hatte, mit dem Herrn Franz Nanzau zu Ranzausholm. Nie hatte man ein glücklicheres Paar geſehen; Ran⸗ zau war ein edler ritterlicher Herr und ſeiner hohen Braut vollkommen würdig; mannhaft und ſchön, von einem einnehmenden Weſen, be⸗ ſaß er alle Vorzüge des Geiſtes und des Körpers. Beſitzer eines ungeheuren Vermögens, bekleidete er bereits in ſeinem dreißigſten Jahre das hohe Amt eines Reichs⸗Hofmeiſters, wodurch er nächſt dem Könige die erſte Perſon im Lande war. Nicht bloß der Günſtling des Königs, war er auch von jedermann geliebt; auch hatte er, während ſeines Aufenthalts im Auslande, ſeinen Geiſt vortrefflich ausgebildet. Von einer dieſer Reiſen hatte er einen Kammerdiener mit⸗ gebracht, welcher früher bei einem Handelshauſe in Padua angeſtellt war, auf welches Ranzau Wechſel hatte. Joſeph, ſo nnintr ſich der Ita⸗