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Das Ideal
Entstehung
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ſicheren Schritte ging ſie neben dem General Ahlfeldt her. Auf einen Wink deſſelben ſchrit⸗ ten zwei Soldaten voran, um ihnen den Weg zu bahnen, welches durchaus nothwendig war, da ſich die Menſchenmenge mit großer Gewalt herandrängte, was indeß die Gräfin durchaus nicht zu bemerken ſchien. Eliſabeth folgte ſo ſchnell ſie konnte, und war ſtets ihren drei Be⸗ gleitern voraus. In jedem andern Augenblicke würde es ihr unmöglich geweſen ſeyn, ſich in ein ſolches Gedränge zu miſchen, jetzt aber ließ ſie ſich durch nichts zurückhalten, ſo ſtark war ihr Verlangen Eleonore Ulfeld ſo lange als mög⸗ lich zu ſehen. Als die Gräfin an den Gemä⸗

chern des Königs vorüber kam, hemmte ſie einen

Augenblick ihre Schritte, und blickte ſcharf in die Fenſter hinein; ihre Bruſt hob ſich ſichtbar, und ein Ausdruck gemiſchter Gefühle leuchtete

aus ihren Augen. Als ſie nun aber ihr Ant⸗

litz wieder abwandte, fielen ihre Blicke auf ih⸗ ren vormaligen Stallmeiſter Holſt; ein wehmü⸗ thiges Lächeln umzog ihren Mund, und ſchwer⸗ müthige Erinnerungen ſchienen in ihr empor⸗ zuſteigen. Jetzt vermochte Eliſabeth den in ihr