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Dieſer junge Mann, welcher ausgebreitete Kennt⸗ niſſe hatte, wäre eine angenehme Bekanntſchaft für unſere Eliſabeth geweſen, aber kurz vor Bar⸗ tholins Abreiſe von Kopenhagen hatte zwiſchen ihm und ſeinem Bekannten ein Zwiſt im Be⸗ treff des gräflich Ulfeld'ſchen Hauſes ſtatt gefun⸗ den, welches der Letztere haßte. Gleich nach Eli⸗ ſabeths Ankunft fand er ſich indeß wieder ein, zum Unglück kam aber ſchon bei ſeinem erſten Beſuche die Rede auf denſelben Gegenſtand, welcher Zufall ſie unverzüglich ſo ſehr von ein⸗ ander entfernte, daß Pauli nicht wiederkehrte, und auch von Eliſabeth keineswegs dazu eingela⸗ den wurde.
So ſchwand ein Jahr dahin; die Briefe⸗ welche ſie fleißig von Bartholin empfingen, wa⸗ ren Lichtpunkte, nach denen ſie den Lauf der Zeit berechneten. Unterdeſſen nahm die Kränklich⸗ keit der Schwiegermutter immer zu und ward bald ſo bedeutend, daß Eliſabeth ſich zu ängſtigen begann. Sie fragte den Profeſſor Rasmus Bar⸗ tholin um Rath, welcher ihr keinesweges ver⸗ hehlte, daß der Zuſtand ihrer Schwiegermutter höchſt bedenklich ſei, da ſie an der Auszehrung


