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immer ſchlimmer und ſchlimmer ward, hatte Do⸗ rothea ihren Bruder abgeſandt, um bei unſerer Eliſabeth Hülfe zu ſuchen. Die Letztere ſtand jetzt einen Augenblick lang ſinnend da, ungewiß was ſie für die Leidende thun ſolle, deren Krank⸗ heit ſie, wie ſie ſich überzeugt hielt, ſelbſt ver⸗ anlaßt hatte; endlich gelangte ſie zu einem Ent⸗ ſchluſſe:„geh,“ ſprach ſie zu Dorothea gewandt, n„geh ohne Verzug nach dem Gaſthofe in der Nachbarſchaft; dort im Hinterhauſe wohnt der fremde Arzt, ſage ihm, daß die Frau, die ihn gepflegt, krank, ſterbenskrank darnieder liege; und iſt er noch zu ſchwach, ſelbſt hierher zu kom⸗ men, ſo bitte ihn wenigſtens um ſeinen Rath und laß Dir etwas von ihm aufſchreiben— geh und verliere keinen Augenblick.“
Dorothea machte ſich auf den Weg und Eliſabeth befand ſich jetzt allein bei der Kranken und den vier Kindern, von denen die beiden jüngſten ſorglos und begierig einige Brodrinden neben dem Krankenlager ihrer einzigen Verſor⸗ gerin verzehrten. Eliſabeth ſpendete nunmehr der Kranken diejenige Pflege, welche die Um⸗ ſtände für den Augenblick geſtattsken, dann ſetzte


