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Das Ideal
Entstehung
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von dem Könige Friedrich dem zweiten, unter welchem der Bau begonnen, und wie er Abends auf einem Stein vor dem Schloſſe geſeſſen und den Arbeitern ihren Lohn ſelbſt zugetheilt hätte. Auch wieß er ihr zur Beglaubigung ſeiner Aus⸗ ſage einige däniſche Schillinge vor, welche er ſelbſt aus der Hand des Monarchen empfangen, und ob⸗ gleich es ihm ſpäterhin oftmals recht hart ergan⸗ gen, dennoch zur Erinnerung aufbewahrt hatte. Dieſer greiſe vormalige Glöckner, welcher ſich Franz Stein nannte, trug nunmehr durch ſeine Erzählungen ungemein dazu bei, unſerer Eliſabeth eine gewiſſe, wenn gleich nur einſei⸗ tige und unvollkommene Anſchauung von der Welt zu geben. Er war ein redlicher Mann, beſaß einen geſunden Menſchenverſtand, hatte ſich in fremden Ländern aufgehalten, Gutes und Böſes erlebt, und ſich ſo einen Schatz von Er⸗ fahrungen geſammelt, aus dem er manche ange⸗ nehme und nützliche Mittheilung machen konnte. Im übrigen gab ihr ihre Baſe Unterricht in jed⸗ weder Handarbeit und in der Kochkunſt, in wel⸗ cher ſie eine Eingeweihte war; war aber das Tagewerk vollbracht, war Eliſabeth ſich ſelbſt