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Das Ideal
Entstehung
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Paradies zu verſetzen, dem ſie, für ihre Wünſche nur allzu ſchnell, wieder entriſſen worden war. Ein ſiebzigjähriger Greis, welcher von dem Bruder ihrer Baſe als Glöckner angeſtellt wor⸗ den war, kam regelmäßig Sonntags zum Mittags⸗ eeſſen in das Haus ihrer Verwandten. Er war in ſeiner Jugend Maurer geweſen, war nach Dä⸗ nemark verſchrieben worden um an dem Schloſſe Frederiksborg zu arbeiten, und hatte dann als Soldat unter Chriſtian dem Vierten gedient. Nur derjenige, dem in ſeinen Lebensverhält⸗ niſſen plötzlich ein höheres Bild erſchien, und der weiß, wie man den, der uns dieſes Bild ver⸗ deutlichen kann, wie einen Engel betrachtet, kann ſich eine Vorſtellung davon machen, wie aufmerkſam Eliſabeth horchte, wenn der Greis von dem Vaterlande der Gräfin Ulfeld, von dem ſchönen Dänemark, deſſen reichen Fluren und ſchattengewährenden Buchenwäldern erzählte, oder wenn er ihr das herrliche Schloß beſchrieb, an dem er ſelbſt gearbeitet hatte, deſſen Bau aber eeſt unter Eleonorens Vater, dem von ganz Eu⸗ ropa bewunderten Könige und Helden, vollendet worden war. Der Greis erzählte ihr dann auch