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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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vollen Maaße verdiente, deren Erguſſe der edel⸗ muͤthige Mann aber, Einhalt zu thun, nach moͤglichſten Kraͤften ſich beſtrebte.

Von dieſem Augenblicke an blieb Eduard zwar ſchwermuͤthig und tiefſinnig, und ſein Herz ſchien gebrochen; aber die wilde Ver⸗ zweiflung war von ihm gewichen, und ſeine Vernunft wankte nicht mehr auf ihrem Throne. Schon nach einigen Tagen hatte er ſo un—

widerlegbare Beweiſe von Seelenſtaͤrke ge⸗

geben, daß Alvarez nicht laͤnger Anſtand

nahm, ſeinen Wunſch, ihn nach Emiliens Cheiſtn zu führen, zu erfuͤllen. Die Un⸗

luͤckliche ruhte unter einem, von einem eiſer⸗ nen Gitter umſchloſſenen gruͤnen Raſen, in der Naͤhe des Bettes des oben erwaͤhnten Bergſtroms. Innerhalb des Gitters waren einige wilde Roſenbuͤſche gepflanzt, und eine

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