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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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ihn nach ſeiner Wohnung geſchafft habe; der Kunde aber, daß er ſich hier faſt zwoͤlf Mo⸗ nate lang in einem bewußtloſen Zuſtande be⸗ funden habe, wollte Eduard anfangs keinen Glauben beimeſſen. Der Nebel, der ſeine Erinnerung umhuͤllte, war durch Alvarez Bericht von Emiliens Schickſal zerſtreuet wor⸗ den, und alle damit in Verbindung ſtehenden

Umſtaͤnde traten nunmehr wieder lebendig vor

ſeine Seele, ſo als ob ſie ſich erſt am ver⸗ gangenen Tage zugetragen haͤtten; auch konnte

deer ſich erſt lange nachher uͤberzeugen, daß er

nicht erſt jetzt aus einem Schlafe, der nur

eine Nacht gewaͤhrt, erwacht ſey. Als ſich ihm aber endlich die Wahrheit von der Aus⸗ ſage ſeines Freundes aufdrang, konnte er keine Worte finden, ihm ſeine Dankbarkeit auszudruͤcken; eine Dankbarkeit, welche das menſchenfreundliche Betragen des Spaniers im

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