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hohe Akazie beſchattete mit ihren blaͤtterreichen Zweigen dieſen ſtillen Aufenthalt des Todes.
Auf einem weißen Steine las man, wie wir
bereits fruͤher erzaͤhlt haben, die einfachen Worte:„Das Grab der Fremden,“ und
auf einem daneben ſtehenden Kreuze forderte eine Inſchrift den frommen Wanderer auf,
an dieſer Stelle einen Moment lang zu ver⸗ weilen, und fuͤr die Seele der hier Ruhenden ein Gebet hinauf zu dem Ewigen zu ſenden.
Die Gefuͤhle, welche ſich Eduards bei dem Anblick der Nuheſtaͤtte ſeiner geliebten Emilie bemaͤchtigten, koͤnnen uͤbrigens keines⸗ wegs beaͤngſtigend genannt werden; ſeine Thraͤnen benetzten die Erde, welche ihre Stau⸗
beshuͤlle barg, aber er gab ſich nur einer ſtillen
Schwermuth und keinem wilden Schmerze hin. Noch dankbarer als je gegen ſeinen Freund
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