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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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grade in dem Augenblick, als die Stelle, auf der er ſelbſt ſtand, unter ihm zuſammenbrach. Beide, er und der Knabe, ſtuͤrzten nun hinab in die Fluth, und auch die kleine treue Flora, welche ihrem Gebieter gefolgt war, verſchwand. Obgleich aber auch der von Kummer niederge⸗ beugte Unbekannte ſich keiner großen Koͤrper⸗ kraͤfte zu ruͤhmen hatte, nahm er dieſe doch jetzt ſo gewaltſam zuſammen, daß es ihm nicht nur gelang ſich ſelbſt, ſondern auch den Knaben uͤber dem Waſſer zu erhalten. Unterdeſſen wurden Stricke herbeigeſchafft und ihnen zugeworfen; Stanley erfaßte ſie, ſchlug ſie um ſich und den Knaben, und gelangte ſo mit demſelben gluͤcklich an das Ufer, wo er indeß ſofort er⸗ ſchoͤpft und ermattet zuſammenſank.

Die Freude des Pfarrers, ſeinen bereits verloren geglaubten geliebten Sohn gerettet

zu ſehen, kann nur gefuͤhlt, nicht beſchrieben

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