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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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um ihn zu retten; da aber begann die ganze

Eisdecke unter der wogenden Menge zu ſchwan⸗ ken, und nur auf die eigene Rettung bedacht, eilte nunmehr Alles mit Blitzesſchnelle von dannen, den untergeſunkenen Knaben ſeinem Schickſale uͤberlaſſend, und den jammernden Vater zuruͤckhaltend, welcher durchaus hin wollte, um mit eigener Lebensgefahr dem ge⸗ liebten Sohne zu Huͤlfe zu kommen.

In dieſem entſcheidenden Moment ward ploͤtzlich der Fremde am jenſeitigen Ufer ſicht⸗ bar; er ſtutzte, ſah was ſich zugetragen hatte, und ſtuͤrzte, ohne ſich auch nur einen Augen⸗ blick lang zu bedenken, auf den Knaben zu, deſſen Huͤlferuf ſchon immer ſchwaͤcher und ſchwaͤcher zu werden begann. Er achtete nicht des Gekraches des Eiſes unter ſeinen Schritten, ſondern war mit der Schnelligkeit des Gedan⸗

kens bei dem Verungluͤckten, und erfaßte ihn

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