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Florencia, die Kazikenbraut
Entstehung
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241. 8

wachte, gewahrte ich, daß ich mich verirrt hat⸗ te und vom rechten Wege abgekommen war. Mein Bemühen mich wieder zurecht zu finden, blieb fruchtlos, und ſo befand ich mich denn in einer höchſt unbehaglichen Lage, als ich plötz⸗ lich im Gebüſch, ganz in meiner Nähe ein Geräuſch vernahm. Als ich meine Blicke er⸗ hob, ſah ich beim Scheine des Mondes einen Mann vor mir ſtehen, der mich fragte, wohin ich wolle. Ich erwiederte, daß ich mich ver⸗

irrt hätte, nannte ihm die Beſitzungen meines.

Oheims, indem ich ihn bat mir den nächſten Weg dorthin zu zeigen. Er ſchwieg einige Au⸗ genblicke lang, dann entgegnete er:Es iſt weit, bis dahin, und ich kann Sie jetzt nicht geleiten, wollen Sie aber bei mir über⸗ nachten, ſo folgen Sie mir. Ich nahm keinen Augenblick Anſtand ſein Anerbieten an⸗ zunehmen, und ſchweigend ſchritt er nunmehr

neben mir her; keiner meiner Fragen beant⸗

wortend und dem Anſchein nach in ernſte Ge⸗

danken verſunken. Endlich ſchien er ſeine Spra⸗

che wieder zu finden:Sie halten ſich noch

nicht lange in dieſer Gegend auf, bemerkte er.

Nein! verſetzte ich,wer aber hat Sie mit Q

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