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„Was aber kann ich für Euch thun„ Sig⸗ uora?/
„Mich rächen!⸗“.
„Rache,“ entgegnete der Hollznder,„iſt ei⸗ ne Leidenſchaft, die meinem Herzen fremd iſt.“
„So verwerft Ihr alſo das Mittel, das ich Euch angeben will, um den Sieg zu erlan⸗ gen?“ fragte Cuenna.
„Ihr habt es mir ja noch nicht genannt,“ verſetzte der Held.
„Da ſchauet dieſen Dolch,⸗ rief Cuenna⸗ „in einem der ſeeligſten Momente meines Le⸗ bens zeigte ich ihn unſerm gemeinſchaftlichen Feinde, ſprechend:„Dem treuen Vivonne meine treueſte Liebe, dem treuloſen, dieſen ſcharf geſchliffenen Stahl!— Er iſt mir untreu gewor⸗ den, und ich bin bereit mein Wort zu halten. — Schon war ich im Begriff den Todesſtreich zu führen, da fiel es mir ein, Euch zuvor mit meiner Abſicht bekannt zu machen. Cuon⸗ na thut nichts halb.— Es genügt ihr nicht, ihn zu tödten, ſie möchte gern hundert, ja tauſend Tode über ihn verhängen. Sie will nicht nur ihn, den Verräther, beſtrafen, ſon⸗ dern auch alle ſeine verrätheriſchen Landsleute
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