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klärt hatten, vereinigten ihre Bitten mit de⸗ nen ihrer Mutter und verſicherten der Jung⸗ frau: wie der Gedanke, daß ſie in Gefahr ſchwebe, ihren Arm lähmen würde, daß ſie aber, falls ſie ſie in Sicherheit wüßten, für ihre Sache wie Löwen zu kämpfen entſchloſſen wären. Von allen dieſen Vorſtellungen be⸗ ſtürmt, willigte Florencia endlich ein; ſie ward auf ein Maulthier gehoben und folgte gleich⸗ ſam mechaniſch dem Zuge ihrer Mutter.
Von Florencias Schönheit und von ihren Worten entflammt, fochten die Spanier zwar noch tapferer und entſchloſſener als bisher, wurden aber dennoch zum drittenmale gänzlich geſchlagen. Sie flohen auf dem Wege, den die Weiber und Kinder bereits eingeſchlagen hatten, und aller Wahrſcheinlichkeit nach hätte keiner von ihnen Santiago erreicht, waͤren ſie ernſthaft verfolgt worden. Den Arauco⸗ niern aber ſchien beſonders nur daran gelegen, die Stadt la Concepceion zu erobern und Lautaro, welcher Florencia dort glaubte, kannte in dieſem Augenblick kein anderes Ver⸗ langen als das, ſeine Geliebte vor jeder Ge⸗ fahr zu beſchützen. Er erfuhr ihre Flucht,


