und die Bewohner der Stadt verſprachen zu bleiben, während Gabriel de Villagran, der Sohn des nunmehrigen Statthalters, Ju⸗ an Gomez de Almagro und einige andere junge Edelleute aus angeſehenen Familien ihre Kniee vor der ſchönen Florencia beugten, ſich zu ihren Rittern erklärten und ſie um ein Zei⸗ chen baten, daß ſie ihre Dienſte annehme. Sie bebte zuſammen und auf einen Augenblick lang wich die Gluth von ihren Wangen, ſchnell aber kehrte dieſelbe noch höher als zuvor zu⸗ rück.„Eine von meiner Hand geſtickte Schär⸗ pe,“ rief ſie,„wird von dem Mörder meines Vaters getragen, ich gebe keine zweite, auch wähle ich keinen Ritter. Jedweden treuen Spanier aber fordere ich auf, den Tod des Don Pedro de Valdivia an ſeinem Mör⸗ der zu rächen, wenn dieſes zu thun gelingt, dem gelobe ich, falls ihn anders darnach ver⸗ langt, meine Hand und mein Vermögen!“ Unterdeſſen hatte Donna Juana ihr Maulthier beſtiegen, und mit ihren Söhnen nahete ſich jetzt um ihre Tochter zu bewegen, ſte auf ihrer Flucht zu begleiten. Diejenigen, welche ſich ſo eben zu Florencias Rittern er⸗
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