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Florencia, die Kazikenbraut
Entstehung
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ihre Hand zu reichen, der ihren ermorde⸗ ten Vater rächen würde.

Bei den erſchrockenen Weibern blieben alle ihre Vorſtellungen fruchtlos; von namenloſer Angſt getrieben ſetzten ſie ihre Flucht fort. Auf die Männer aber machte die Rede der ſchönen Jungfrau, mit den feurigflammenden Augen, dem hochglühenden Antlitz, und den vollen, ſchwarzen, wildaufgelöſten Locken, mäch⸗ tigen Eindruck. Beſtürzt und nicht wiſſend, was ſie beginnen ſollten, hemmten ſie ihre Schritte und blickten einander an. Florencia gewahrte den Vortheil den ſie bereits gewon⸗ nen hatte, und benutzte denſelben, indem ſie

mit noch beredeteren Lippen als zuvor, ihre

Bitten, ihre Vorſtellungen wiederholte. Villagran und einige andere Befehlsha⸗ ber vereinigten ſich mit ihr den Kriegern die Nothwendigkeit vorzuſtellen, die Stadt wenig⸗ ſtens ſo lange zu vertheidigen, bis die Flücht⸗ linge, die ſonſt unfehlbar als ein Opfer des verfolgenden Feindes fallen würden, einen ſicheren Zufluchtsort erreicht hätten. Und nicht fruchtlos blieb ihr gemeinſchaftliches Bemühen. Die Krieger ordneten ſich unter ihre Fahnen