verbreitete ſich mit Blitzesſchnelle durch die ganze Stadt, und überall vernahm man nichts als Wehklagen über die in dem Kampfe Ge⸗ fallenen, oder Flüche, die da herabgerufen wurden auf das Haupt des verrätheriſchen Lautaro's. Don Francesco de Villa⸗ gran, allzuſehr mit den Anſtalten beſchäftigt, welche der Augenblick nothwendig machte, ſand⸗ te ſeine Tochter ab, um die Trauerkunde ſo ſchonend als möglich den beiden Frauen mitzu⸗ theilen, denen ſie am meiſten anging. Seine Sorgfalt aber kam zu ſpät, der Schreckensbe⸗ richt war bereits bis zu ihnen gelangt, und Donna Mencia de Villagran fand ſie dem qualvollſten Schmerze Preis gegeben. Sie unterlagen indeß demſelben nicht. Die Ver⸗ zweiflung der Tochter überzeugte die Mutter von der Nothwendigkeit, ihren Gram zu be⸗ meiſtern, und Florencia fand einige Erleichte⸗ rung, wenn gleich keine Ruhe, in der Behaup⸗ tung, daß ihr Geliebter eine ſolche That un⸗ möglich begangen haben könne. Sie verſicher⸗ te, ſie ſei überzeugt, daß er und ihr Vater
entweder in der Schlacht gefallen oder gefan⸗-
gen genommen, und ſpäterhin ermordet wor⸗


