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Lautaro getrauert, und harrte ſehnſuchtsvoll auf Kunde von ihm und auf die Rückkehr ih⸗
rer Theuren, als die wenigen flüchtigen In⸗
dianer mit der Nachricht anlangten, daß ihr Geliebter zu dem Feinde übergegangen ſei, und ſo die Niederlage der Spanier und die Er⸗ mordung des Don Pedro veraulaßt habe. Dieſe letztere Begebenheit hatten ſie aus ei⸗ nem unfernen Gebüſche mit angeſchauet, in welchem ſie ſich den Tag über verborgen hiel⸗ ten, und von wo aus ſie dann, von der Fin⸗ ſterniß der Nacht begünſtigt, ihre Flucht fort⸗ ſetzten. Die Entfernung des Orts und die nachtheilige Meinung, welche die Indtaner jetzt
gegen denjenigen hegten, der den Tod ihrer Bun⸗
desgenoſſen veranlaßt hatte, machten übrigens, daß ſie jene Begebenheit mit keineswegs treuen Farben ſchilderten. Sie hatten geſehen, wie Lautaro mit gezücktem Schwerte nach der
telle hinſtürzte, wo der wehrlofe Gefangene geſtanden, gerade in dem Angenblicke, wo Lev⸗ cato ſeine Keule gegen denſelben erhob, und⸗ ſo verſicherten ſie denn einſtimmig, daß es der Erſtere geweſen ſei, der den ſpaniſchen Heer⸗ führer ermordet habe. Dieſe Schreckenskunde
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