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rencia dann unerbittlich finden, habe ich keine Pflicht mehr die mich an das Leben feſſelt.“ Mit dieſen Worten trat Lautaro wieder zu ſeinen Kampfgenoſſen, und wenn er gleich kei⸗ nen Antheil an ihrem Feſtgelage nahm, konnte doch fortan niemand eine Wolke auf ſeiner
Stirn, noch überhaupt in ſeinem Benehmet die Abſicht gewahren, ſich von ſeinen lWaſſen⸗
brüdern entfernt zu halten.
Es iſt nicht der Zweck dieſer Erzählung
Berichte von Schlachten zu liefern, und nach⸗ dem ich alſo nur ganz kürzlich erwähne wie
Lautaro von nun an mit ſtets ſiegreichen Waf⸗ fen durch das Land zog und die Veſten der
Spanier eroberte, führe ich meine theilneh⸗
menden Leſer nach der Stadt la Concepeion
zurück, um ihnen von dem Schickſale der un⸗ glücklichen Florencia Kunde zu geben.
Die hochgeſinnte Jungfrau hatte, wie wir bereits erzählten, auch nicht einen Augenblick lang dem Gedanken Raum gegeben, daß ihr Pater oder ihr Geliebter in der Bekämpfung
einiger wilder Barbaren irgend einer bedeu⸗ tenden Gefahr ausgeſetzt werden könne. Sie
hatte demnach nur über die Trennung von Lau⸗


