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noſſen verzweiflungsvoll auf ein Felsſtück nie⸗ derwarf, und ſich ganz ſeinem Schmerze hinzu⸗ geben. Wenn er daran dachte wie ſo plötzlich alle ſeine Hoffnungen vernichtet worden, wenn er ſich den Kummer ſchilderte, welcher ſich Florencia's bemächtigen würde, wenn ſie er⸗ führe, daß ihr Geliebter die Niederlage ihrer Landsleute und den Tod ihres Vaters herbei⸗ geführt habe, wollte er vor Gram vergehen;
und kaum waren ſeine Seelenſtärke und ſein Patriotismus im Stande ihn aufrecht zu er⸗
halten.
Endlich erregte indeß der Gedanke, daß er ja ſelbſt den Mord Valdivias gerächt habe, bei ihm die ſchwache Hoffnung, daß Florenria ihm verzeihen, ja vielleicht wohl uoch gar die Sei⸗ nige werden könne. Er nahm ſeine ganze See⸗ lenkraft zuſammen und erhob ſich, entſchloſſen, muthig das Schickſal zu tragen, das er ſelbſt über ſich herbeigerufen hatte, und das einmal Begonnene wie ein Mann zu vollenden.
„Wenn Araucos Freiheit erkämpft,“ ſprach er zu ſich ſelbſt,„wenn der Friede mit Spa⸗ nien hergeſtellt iſt, dann erſt iſt es Zeit an
mein eignes Glück zu denken. Sollte ich Flo⸗


