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lich ein leiſes Geraͤuſch; ſie wandte ſich um und ihre Augen ruhten auf der Geſtalt Lionels Greſſingholms, welcher dicht vor ihr ſtand, den Finger auf den Mund hielt, und ihr zufluͤſterte:„Behutſam! verrathe mich nicht!“
Roſa ſchrie nicht auf, ſie ſank nicht in Ohnmacht, ſondern ſtarrte nur ſprachlos auf ihn hin, ihr Ant⸗ litz ward bleich wie Marmor, dabei aber druͤckte ſie den Knaben ſo krampfhaft an ihre Bruſt daß er neuer⸗ dings zu ſchreien begann. Roſa aber vernahm in dieſem Augenblick weder ſein Geſchrei noch das Schel⸗ ten ihrer Mutter, welche in ihrem Lehnſeſſel in dem ſie, mit dem Ruͤcken nach ihrer Tochter gekehrt, ne⸗ ben dem Kaminfeuer ſaß, ſich neuerdings uͤber den Laͤrm des kleinen Ruheſtoͤhrers beklagte, ſondern ward zu ihrem Bewußtſeyn erſt durch Greſſingholm's Stimme
zuruͤckgerufen, welche ihr leiſe wie vorhin zufluͤſterte: „Konnte ich glauben, Roſa, Dich verheirathet zu finden?“
Sie hoͤrte, ſie verſtand ihn. Die Ungerechtigkeit des Vorwurfs ſchreckte ſie auf:„Ich, ich verheira⸗
thet?“ ſtammelte ſie kaum vernehmbar;„o Lionel Du weißt ja nur zu gut——
Hier bebte ihre Stimme, ſie vermochte nicht wei⸗ ter zu reden.„Aber dieſes Kind hier?“ forſchte Lio⸗ nel dringend.
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