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NRoſa wollte antworten, da aber ſchrie der Knabe noch lauter als zuvor. Miſtreß Hurſtbourn verlohr die Geduld und rief in einem zornigen Tone:„Wird das Geſchrei denn endlich aufhoͤren? Willſt Du denn Deine Mutter ganz auſopfern Roſa, aus thoͤriger Liebe, fuͤr den Baſtard eines Boͤsgeſinnten, den. Du verachten ſollteſt.“ 3
Roſa nahm ihre ganze Kraft zuſammen um eine Antwort hervorzuſtammeln.„Verzeiht mir theure Mutter,“ entgegnete ſie,„ich will das Kind entfer⸗ nen.“— Dann, den Gegenſtand des Vorwurfs noch enger an ihre Bruſt druͤckend als zuvor, erhob ſie
ſich von ihrem Sitze, fluͤſterte im Voruͤbergehen Greſ⸗
ſingholm zu:„Es iſt Dein Sohn!“— und ſchwankte zum Zimmer hinaus.
Sie uͤbergab nunmehr den Knaben der Sorge ſeiner Wärterin, und eilte dann auf ihr einſames Gemach, wo ſich ihr uͤbervolles Herz durch einen Thraͤnenſtrom Luft machte. Nicht lange indeß gab ſie ſich ihren Gefuͤhlen hin, der Gedanke an die Ge⸗ fahr in der Lionel, dadurch daß er ſich jetzt allein bei ihrer Mutter befand, gerathen koͤnne, durchkreuzte ploͤtzlich ihr Gehirn. Einen Augenblick lang kniete ſie nieder, um ein kurzes aber inniges Gebet hinauf
zu dem Ewigen zu ſenden, dann aber erhob ſie ſich
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