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ihrer Stimme, ſchienen im Gegentheil Nancy's ſchwermuͤthige Stimmung zu vermehren, und ſo gab die Erſtere endlich den Verſuch, das traurige Maͤd⸗ chen zu beruhigen, vor der Hand auf; dann und wann aber ſah ſie ſich nach ihr um, um die erſte guͤnſtige Gelegenheit zu benutzen, ſich einen wohl⸗ thaͤtigen Einfluß auf ſie zu verſchaffen.
So vergingen nun mehrere Monate, ohne daß ſich in Roſas Lage etwas veraͤndert haͤtte; als aber der Fruͤhling heranruͤckte bemerkte ſie mit Schrecken
eine Veraͤnderung in Nancy's Geſtalt, und nicht 1 vermochte ſie die furchtbaren Ahnungen niederzukaͤm⸗. pfen, die bei dieſer Entdeckung in ihrer Seele erſtie⸗ 4.
gen, die graͤßliche Wahrheit ſollte ihr nur zu bald vor Augen treten. Als ſie ſich eines Morgens wieder nach der Woh⸗ nung des Gaͤrtners begab, vernahm ſie dieſelben Klagen, dieſelben Schmaͤhungen, wie am Tage von Greſſingholm's Flucht. Sie ſchauderte und wollte ihre Schritte heimwaͤrts richten; aber ſie machte ſich
Vorwuͤrfe uͤber ihre Schwaͤche und trat in das d Haͤuschen. Kaum ward ſie von der Gaͤrtnerfrau er⸗ 6
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blickt, als dieſe auch, von Zorn gluͤhend, ihr entge⸗ genflog und ihr mit wenigen aber klaren Worten, die entſetzlichen Vermuthungen beſtaͤtigte die ſich in ihr emporgedraͤngt hatten; wobei die ungluͤckliche


