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ſey, und ſie hielt ſich jetzt uͤberzeugt, daß ihre ganze Unterredung mit ihrem Geliebten belauſcht worden ſey. Nur auf die Rettung des letztern bedacht, rief ſie demnach:„fliehe, fliehe, verliere keinen Augenblick,— fort,— fort, in den Wald, wir ſind entdeckt,— verloren!“
„Ich fliehe nicht ohne Dich,“ entgegnete der Fremde entſchloſſen;„komm herab in meine Arme, theure Dorothee, jetzt iſt keine Zeit zu maͤdchenhafter Schuͤchternheit— herunter, herun⸗ ter, fliehe mit mir,— ſie ſollen mich in Stuͤcke hauen, bevor ich ohne Dich von dieſer Staͤtte weiche.“
„Um meinetwillen— um des Himmelswil⸗ len— beſchwoͤre ich Dich, fliehe allein,— wir ſind ſonſt beide verloren.“
„Ohne Dich weiche ich keinen Fuß breit von hinnen,“ wiederholte der Abentheurer, und ſein Schwert flog aus der Scheide;„moͤge der buͤbi⸗ ſche Eduard nur kommen, er hat mich zum Kampfe gefordert, jetzt ſtehe ich da, bereit ihm entgegenzutreten.“


