Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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Dorothee ſchwankte, aber nur einen Augen⸗

blick lang, denn die Angſt, ihren Geliebten un⸗ ter den Streichen ſeiner Feinde fallen zu ſehen, kaͤmpfte bei ihr jedes andere Gefuͤhl nieder.Ich komme, ich komme, ſtammelte ſie, und ſchon hatte ſie den Fuß gehoben, ſchon das Gelaͤnder umfaßt, um ſich hinaus aus dem Fenſter in die Arme des Theuren zu ſchwingen, als ſie ſich ploͤtz⸗ lich von hinten an ihrem Gewande gehalten fuͤhlte. Sie wandte ſich, und ſank ohnmaͤchtig in die Arme ihres Vaters. 3

Unterdeſſen war Stanley unten angelangt, und mit dem Schwerte in der Hand drang er auf den Abentheurer ein, ein heftiger Zweikampf begann, und ſchon hatte der Fremde eine tiefe Wunde von ſeinem Gegner empfangen, ſchon war dieſer ſeines Sieges gewiß, bereit, dem vom Blutverluſte Erſchoͤpften das Schwert in die Bruſt zu bohren, als er ſich ploͤtzlich am Arme ge⸗ halten fuͤhlte, er vernahm einen gellenden Schrei und vor ſich ſah er die im bleichen