ches Geſicht, das Leidende in ihrem Aeußern, ver⸗ bannten in dieſem Augenblicke bei ihm jeden an⸗ dern Gedanken, als den, an ihre Geſundheit. Er nahm ihre Hand, fuͤhrte ſie zu einem Sitze, und ſetzte ſich neben ſie, ſo als ob alles ſey wie ſonſt. Auch ſchien ihr Gemuͤth ſich jetzt zu beruhigen, und ihr Geiſt die fruͤhere Spannkraft nach und nach wieder zu gewinnen; ihre Augen leuchteten wie ſonſt, und truͤbten ſich nur dann, wenn ſie ſie auf Eduard Stanley richtete, und ſie ſich des durch ihn gehabten Schreckens erinnerte. 1
„Ihr fuͤhlt Euch jetzt beſſer, als vorhin, nicht wahr?“ fragte Sir Thomas beſorgt,„als Ihr in das Gemach tratet, konnte ich in Euch kaum Margarethe Vernon wieder erkennen.“ 1
„Moͤchtet Ihr denn, daß ich Euch immer laͤchelnd erſchiene?“ entgegnete Lady Vernon,„einer ewig gleichen Gemuͤthsſtimmung wuͤrdet Ihr bald uͤberdruͤſſig werden, nur die Abwechſelung macht ja das Leben angenehm.“
„Wie, was hoͤre ich!“ rief der Ritter, und alle Furien der Eiferſucht kehrten in ſeine Bruſt zuruͤck.


