Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Kaum war ſeinen Lippen dieſer ſchmerzliche 2 Ausruf entflogen, als Lady Margarethe Vernon zu den Bruͤdern in die Halle trat. Sie war blei⸗ cher als gewoͤhnlich, ihren Augen fehlte der ihnen eigenthuͤmliche Glanz, und ihre Heiterkeit ſchien verſchwunden. Als ſie Eduard Stanley gewahrte, hemmte ſie einen Augenblick lang ihre Schritte,

Thomas wandte, der anfangs entſchloſſen war, ihre Begruͤßung nicht zu erwiedern, deſſen Liebe aber, dennoch uͤber ſeinen Argwohn den Sieg da⸗ vontragend/ ihn antrieb, ihre liebevollen Worte, liebevoll zu erwiedern. Der ſchaͤndliche Urheber ihrer Leiden ſtand unterdeſſen da, und blickte auf ſie nicht ohne Beſorgniß, daß irgend ein Zufall ſeine Verraͤtherei an das Tageslicht bringen moͤchte; und als ſich auch nun, damit ihr Betragen nicht ſeltſam erſcheine, Lady Margarethe zu ihm wandte, wagte er es kaum ſeine Augen zu ihr zu erheben: Nachdem Sir Thomas zu ſeiner Geliebten geſprochen hatte, fuhr er fort, ſie mit ſchwermuͤ⸗ thigen, traurigen Blicken zu betrachten, ihr blei⸗

und ihre Stimme zitterte als ſie ſich zum Sir