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Dich die Eine nicht, nimm eine Andere, es giebt ja der Weiber genug in der Welt.—
„Du biſt ein Wuͤſtling,“ entgegnete Sir Tho⸗ 1
mas ernſthaft.
„Das bin ich nicht,“ eerwiederte Eduard, „beſſer aber ein Wuͤſtling ſeyn, als ſich melan⸗ choliſchen Gedanken hingeben.“ imn
„Schwer wie Blei liegt mir das Herz in der Bruſt,“ ſeufzte Sir Thomas.
„Ha, ha, hal“ lachte der Betruͤger,„ich mei⸗
nerſeits wuͤrde meine gute Laune nicht fuͤr das Recht der Erſtgeburt unſers Bruders Henry hingeben.“
„Es iſt unmoͤglich, daß ſie mich hinterginge,“ rief Sir Thomas, ohne auf Eduard Stanlley's Be⸗ merkungen etwas zu erwiedern,„freudig hoͤrte ſie das Geſtaͤndniß meiner Liebe an, frei und unge⸗ zwungen ſchwur ſie mir Treue.“
„Um ſo weniger iſt ihre jetzige Treuloſigkeit
zu entſchuldigen,“ entgegnete der Verſucher. „Iſt ſie in der That falſch und treulos,“
fuhr der Ritter fort,„dann moͤchte ich wuͤnſchen, 1
ſie nie geſchauet zu haben!“
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