terdruͤcken, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
„Du mußt ihnen ein freundliches Antlitz zeigen,“ ſprach der Verraͤther,„ſie muͤſſen Ver⸗ trauen gewinnen, damit ſie vergeſſen auf ihrer Huth zu ſeyn. Es iſt mir ſchon unangenehm, daß heute ſo harte Worte zwiſchen uns und dem Heuchler vorfielen; wir muͤſſen ihn durch Guͤte und Zuvorkommenheit zu beſaͤnftigen ſuchen, uͤber⸗ laß ihn nur mir, und waͤre er ſchlau wie ein Jeſuit, ich will ihn ſchon entlarven.“
Obgleich der großmuͤthige Sinn des Sir Thomas Stanley bei dem Nathe ſeines Bruders Abſcheu und Widerwillen empfinden mußte, glaubte er ſich dennoch auf keinem andern, als dem vor⸗ geſchlagenen Wege, uͤber die vermeintliche Treulo⸗ ſigkeit ſeiner Geliebten Gewißheit verſchaffen zu koͤnnen. 4 3 Nachdem er auf dieſe Weiſe ſeinen Bruder bewogen hatte, ſeinen Unmuth zu unterdruͤcken, wartete Eduard bis ſich die uͤbrigen entfernt hat⸗ ten, und er ſich nun allein mit Ashby befand.


