Der Stallmeiſter erfaßte den Arm des Fa⸗ natikers, welcher keinen Wederſtand leiſtete, und nun uͤber den Schloßhof, dem Thurme zu, ge⸗ fuͤhrt ward, als ploͤtzlich Eduard Stanley aus der Halle trat.„Halt!“ rief dieſer, zu Orm⸗ ſton gewandt,„was habt Ihr vor, wohin wollt Ihr mit dem Ashby?“
„Woher weißt Du ſeinen Namen?“ fragte der Graf.„Er will keine Auskunft uͤber ſich geben, darum laſſe ich ihn in den Thurm fuͤhren.“
„Bleibt, das iſt nicht noͤthig,“ rief Eduard Stanley,„er iſt nicht fremd hier, Lady Vernon kennt ihn; ich bitte Euch, laßt ihn frei, als ein Freund der Lady kann er auf Eure Gaſtfreund⸗ ſchaft Anſpruch machen.“
Er ſprach dieſe Worte in einem lauten Tone, waͤhrend Ashby daſtand mit dem Ruͤcken
zu den uͤbrigen gekehrt.
„Er iſt nicht das, was er ſcheint,“ fuhr
ſein Sachwalter etwas leiſer fort,„Kleidung und
Benehmen hat er nur angenommen, eines Zwecks wegen, der ihm ſelbſt am beſten bekannt ſeyn I. Band. 13


