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„Ich wuͤnſchte Euch insgeheim zu ſehn,“ verſetzte der Sohn,„es iſt jetzt eine Zeit des Verdachts, man kann nicht einmal ſeine Ver⸗ wandten beſuchen, ohne Argwohn zu erregen.“
„Du ſcheinſt uͤbelgelaunt, mein Sohn,“ nahm der Graf von Derby wieder das Wort, „ich moͤchte darauf ſchwoͤren, daß Du irgend eine Beleidigung erfuhrſt, die Dein Schwert nicht zu raͤchen, Dein heißes fugegäliches Blut Kuch nicht zu ertragen vermag.“
„Ihr irrt, mein theurer Vater,“ entgegnete der junge Krieger,„nicht ich, Ihr habt eine Beleidigung erfahren, die Euer edles Blut nicht dulden ſollte.“*
„Du ſprichſt in Raͤthſeln, Eduard,“ erwie⸗ derte der Graf,„nur Wenige giebt es, die es
wagen wuͤrden, ſich an dem Hauſe Derby zu
vergehen.“
„Und dennoch,“ rief der Sohn,„kam ich nur her, um Euch in der Aufrechthaltung Eurer Wuͤrde Beiſtand zu leiſten, um Euch zu raͤchen!“ Der Graf blickte auf ſeinen Sohn, mit vaͤ⸗


