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mich nicht ſchon uͤber mein fruͤheres Leben ſeufzen gehoͤrt. Seit ſechszehn Jahren, Du weißt es ja, iſt es mein Loos zu zittern: mit jedem Augenblick meinen Namen mit Schande
bedeckt zu ſehn; alles das zu beſitzen was Freude gewaͤhren kann und dennoch der Elen⸗ deſte der Menſchen zu ſeyn! Doch ich darf mich nicht beklagen, habe ich nicht mein Schickſal verdient? habe ich nicht alle die
in's Ungluͤck geſtuͤrzt, die mich liebten? Un⸗ dankbar gegen meinen Vater zwang ich ihn
mich aus ſeiner Naͤhe zu verbannen,—
und was that ich nicht, Thereſe, Dich den
Deinen zu entreißen, Dich meine Schande, mein Elend theilen zu laſſen.“
„Dieſe Schuld teage ich mit Dir, mein Carl,“ ſprach Frau von Valry beruhigend,
„Du kannſt ſie Dir nicht vorwerſen ohne
mich zugleich anzuklagen.“
„Nein, Thereſe!“ rief ihr Gatte leb⸗ haft,„ich allein bin der Schuldige, Dn laubteſt mich deiner Liebe werth, und u,


