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Cabri oder Die Brandruine bei Boza und Paulinens Schicksale / von Georg Lotz
Entstehung
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nie haͤtteſt Du mir Dein Herz geſchenkt, haͤtteſt Du ahnen koͤnnen, daß ich einſt ein veraͤchtlicher Schleichhaͤndler war!

Du haſt mit Seelengroͤße geſtrebt, Deine fruͤheren Vergehungen wieder gut zu machen, troͤſtete die Obriſtin.Du haſt die arme Thereſe nicht verlaſſen, obgleich die Verbindung mit ihr der Ausſoͤhnung mit Deinem Vuter lange im Wege ſtand. Was haſt Du nicht meinetwegen erduldet?à Ohne

AUnterſtuͤtzung, ohne Zuflucht ward'ſt Du Sol⸗

dat, Deinem Weibe Brodt zu verſchaffen; Dein edles Betragen ſollte nicht unbelohnt bleiben, ſchnell ſtiegſt Du empor, und mit Ruhm bedeckt ſtehſt Du jetzt da, Deinen Rang nur Deiner eigenen Tapferkeit ver⸗ dankend. 4

Ja, ich wollte die Erinnerung an mein Vergehen durch den Glanz maͤnnlicher Tha⸗ ten vertilgen, erwiderte der Obriſt,ich

wollte das Lob der Beſſern erzwingen

5 meine eigene Achtung wieder gewinnen, ent⸗