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„Wie traurig er ausſieht,“ dachte Jeannette im Hinausgehen,“ und es ſcheint doch ein gar vornehmer Mann. Wie iſt es doch moͤglich, reich und nicht vergnuͤgt dabei zu ſeyn!“
Nachdem ſich Frau von Valry uͤberzeugt hatte daß ſie ſich mit ihrem Gatten allein be⸗ fand, trat ſie theilnehmend auf ihn zu. „Deine Unruhe, deine Gemuͤthsbewegung, mein Carl,“ ſprach ſie, mahi mich erbeben! „Haͤtteſt Du irgend eine neue Gefahr zu befuͤrchten?“
„ Nein, Thereſe,“ verſetzte der Obriſt, „beruhige Dich, es iſt nicht Furcht, was mein Herz ſo bewegt: aber bei dem Anblick dieſer Gegend, dem Schauplatz meiner ju⸗ gendlichen Verirrungen, regt ſich die Reue in meiner Bruſt maͤchtiger als je. Jeder Schritt erweckt neue Erinnerungen in meiner Seele,
und jede neue Erinnerung verurſacht mir neue Schmerzen. Das aber kann Dir ja nicht unerwartet kommen! wie oft haſt Du


