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nommen und eile an den troͤſtenden Buſen meiner Mutter, um hier alles auszuſprechen was den meinen preßt. Mag das Geheim⸗ niß, welches uͤber ihrer Abneigung gegen meine Verbindung mit Wanda ruht, noch ſo ſchrecklich ſeyn— ach in den Tagen mei⸗ nes Gluͤcks hatte ch dieſes Alles vergeſ⸗ ſen!— aber ſey es das Graͤßlichſte, es wird mich weniger laſten, als dieſe toͤdtliche
Ungewißheit. 4
Den 15ten October.
Mein Wunſch iſt erfuͤllt, der Schleier, welcher das Schreckliche wohlthaͤtig um⸗ huͤllte, iſt gefallen; meine Hand riß ihn in frevelndem Wahne herab, und ein furchtba⸗ res Licht, ein Licht der Hoͤlle, blendet mit graͤßlichem Glanze mein irres Auge.
Meine Mutter erneuerte ihre dringenden 2 Bitten, mir eine Gattin zu waͤhlen.—„Ich habe gewaͤhlt, gute Mutter, Wanda, oder Keine.“— Bei allem was heilig iſt, rief ſie aus, ſtehe ab von dieſer Wahl, wenn du mich nicht toͤdten willſt!— Mutter,


