ruhigender wurden die Nachrichten, die ſie mit von deiner Geneſung brachte. Du wurdeſt endlich wieder geſund, du verließeſt das Haus das dich Kranken aufgenommen.— Mit Thraͤnen des Danks und der Freude ſtand ich am Morgen deiner Abreiſe auf dem Thurme des Kloſters, hinter dem aufgerich⸗ teten Tubus. Ich ſah dich am Arm deiner Mutter aus der Thuͤre des Pachthofs tre⸗ ten— deim Geſicht verſchwamm in der
Ferne zu unkenntlichen Zuͤgen— ich konnte
nicht die Farbe der wiederkehrenden Geſund⸗ heit darauf ſehen, nicht mich des Strahles des neugeſchenkten Lebens in deinem Auge erfreuen; aber ich erkannte deine Geſtalt, ich ſah wie du den Wagen beſtiegſt, wie er
mit dir dahin rollte, bis er hinter knospen⸗
den Baͤumen meinen Blicken entſchwand— und leiſe wagte die Hoffnung wieder, ihre Bluͤthenarme um meine Seele zu ſchlagen. Antworte mir nicht auf dieſe Zeilen, mein Demeter, in wenig Tagen gehen wir nach Warſchau. Mein Vater ſcheint uͤber tiefen Plaͤuen zu bruͤten, duͤſtrer und verſchloſſuer


