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— leiſe und ſtockend glitt der Athem uͤber beine brennenden Lippen. Bebend faßte ich deine kalte Hand, meine Thraͤnen die dar⸗ auf floſſen, ſchienen ſie zu erwaͤrmen: ein
krampfhaftes Laͤcheln ſchwebte uͤber deine
Zuͤge und, nur meinem Ohre hoͤrbar, Hrch
teſt du den Namen Wanda. Dieſer erſte Erfolg ſchien meiner Salome
ein Wunder: taͤglich erlaubte ſie mir nun
ſie zu begleiten.— Von meiner Hand be⸗ kamſt du die Saͤfte welche dir Labung und
Leben gaben— ach du wußteſt es nicht! Fieberwahnſinn hatte deinen Verſtand um⸗ zogen. Du ruheteſt auf meinem ſtuͤtzenden Arme, an meiner liebenden Bruſt, und klag⸗
eeſt bitter daß dich meine Haͤute getoͤdtet;
du faßteſt wild meine Hand und beſchworſt
mich mit fliegender Bruſt und ſtammelnder
Zunge, dich nur einen einzigen armen Au⸗ genblick zu Wanda zu bringen.— Nach dieſen bangen Tagen zeigten ſich Spuren der Beſſerung; jetzt kam deine Mutter. Ich durfte dich nun nicht mehr beſuchen, aber taͤglich ging Salome zu dir, und immer be⸗


