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der Koͤnig dich auszeichnete, zeigten meinem Vater daß ihm ſeine Abſicht nicht gelungen. Im hoͤchſten Zorne verbot er mir jeden Verkehr mit dir, und befahl daß ſeine Thuͤre vor dir immer verſchloſſen ſeyn ſolle. Mein VPater war genoͤthigt zu verreiſen, und, um mich nicht allein hier zu laſſen, brachte er mich indeſſen in das Eliſabethinerkloſter, zu meiner guten Salome, der treuen Pflegerin meiner Kindheit. Ich hoͤrte dort eines Mor⸗ gens, daß man dich verwundet in das Klo⸗ ſtervorwerk gebracht. Salome uͤbernahm die Aufſicht deiner Verpflegung. Mit ſteigender Angſt hoͤrte ich, wie ihre Berichte uͤber dei⸗ nen Zuſtand immer ſchlimmer wurden, hoͤrte daß du krank— ſehr krank— daß du ſterbend ſeyſt!— Da gab mir die Ver⸗ zweiflung den Muth, mich Salome zu ent⸗ decken: meine Bitten, mein Flehen, meine Thraͤnen ruͤhrten endlich ihr Herz. In das Gewand ihres Ordens verhuͤllt und tief ver⸗ ſchleiert, nahm ſie mich mit zu dir. Mit geſchloſſenen Augen, faſt ſterbend, lagſt du da: Fieberroͤthe brannte auf deinen Wangen
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