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trennen, unſer Leben nicht zu einer Kette des Jammers machen koͤnnen; habe ſie um Auf⸗ ſchluß deſſen gebeten, was mir noch dunkel iſt:. Hier iſt ihre Antwort:—„Mein Vater hat mir, ſobald du wieder ins Va⸗ terland zuruͤckgekehrt, erklaͤrt, daß er nie einem Anhaͤnger der Tyrannei,(ſo nennt er den Thron!) meine Hand geben werde; aber er verlangte daß ich freundlich gegen dich ſeyn, daß ich verſuchen ſolle dich von dei⸗ ner Partei abzuziehen, und der ſeinigen zu zuwenden. Ich wußte, daß dieß bei deinem Charakter unmoͤglich war. Ich mußte kalt, ungleich gegen dich ſeyn, um dir und mei⸗ nem Vater meine unendliche Liebe zu ver⸗ bergen. Ach, ich Arme taͤuſchte mich wenn ich glaubte daß Haͤrte und Bitterkeit die Gluth meines Herzens erſticken koͤnnten. Oft lag ich, untergehend im Kampfe zwiſchen Liebe und Pflicht, vor dem Bilde der Mater do-
lorosa, und flehte um Muth zum Entſagen,
und immer mußte ich mit neuem Schmerze wieder das Unmoͤgliche bekaͤmpfen. Deine Anſtellung hei Hofe und die Gnade womit


