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dich verderblich iſt! Mein Herz bleibt ewig dein, aber... wir koͤnnen nie gluͤcklich werden!— Ihre Stimme brach bei dieſen Worten und weinend ſank ſie in meine Arme.
Umſonſt war mein Fragen, ſie erklaͤrte ſich
nicht weiter; beſchwor mich noch einmal nicht wieder zu kommen, und entfloh meinen weitern Bitten. Gewiß iſt mir jetzt, was ich ſchon laͤngſt ahnete, daß die verſchiede⸗ nen Anſichten, die der Staroſt und meine
47.— Familie vom Vaterlande und dem, was ihm
gut iſt, haben, uns trennen. Daher der Widerwille meiner Mutter gegen dieſe Ver⸗ bindung; ſie, die Nachkoͤmmlingin der Pia⸗ ſten, die eifrige Anhaͤngerin des Herrſcher⸗ ſtammes kann nicht ertragen, mich mit ei⸗ nem Hauſe vereint zu wiſſen, das zu ſeinen Feinden gehoͤrt. Aber, was wird mir zu ſchwer, was zu unmoͤglich ſeyn, ſeit ich heiß daß Wanda zah liebt?
1 Den 18ten Maj. Ich habe 2 Wanda geſchrieben, habe ihr
geſagt daß Meinungen unſre Herzen nicht 8 2


