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Emilie, oder So liebt ein deutsches Herz
Entstehung
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ich blicke ſchnell hinunter in den Gaͤrten, wo ich einen fremden Offizier ſehe, der, im Begriffe in das Haus zu treten, von der Gaͤrtnerin mit tiefen Knixen und hoͤflichen Worten daran verhindert wurde; in demſel⸗ ben Augenblicke ſank Valeria, die hinter mir gleichfalls hinunter geblickt, mit dem Ausrufe: Er iſt hier! ohnmaͤchtig neben mir nieder. Ich rief um Huͤlfe. Marco nebſt der Gaͤrtnerin flogen herbei, und halfen mir ſie auf das Sopha bringen. Da ich zur Thuͤre eile, um ſtaͤrkenden Spiritus zu holen, ſteht der Fremde dort, der, da die ihn Hindernde den Eingang verlaſſen, mit aͤcht militaͤriſcher Freiheit eingetreten war. Mein Anblick ſchien ihn eben ſo zu uͤberraſchen als mich der ſeine; er ſtammelte einige Entſchuldigungen, auf die ich weder Zeit noch Luſt hatte zu antworzeh und jog ſich zuruͤck. Valeria erholte ſich wieder, war aber ſehr matt. Allein mit mir, blickte ſi ſie, wie aus einem Traume erwachend um ſich, und fragte leiſe:„Haſt du ihn geſehen?“— Sprichſt