8 Sie ſich, ſagte er auf italiaͤniſch ſeiner aͤngſt⸗ lichen Herrſchaft, es iſt unverletzt. Einen
dankenden Blick warf dieſe aus den ſchoͤn⸗
ſten ſchwarzen Augen, die ich je ſah, zum
Himmel, und ſuchte nun in gebrochenem
Deutſch das weinende Maͤdchen zu beruhi⸗ gen, indem ſie mit dem Schleier, der die Fuͤlle ihrer Rabenlocken deckte, ſein Geſicht und Koͤpfchen trocknete.
Du erinnerſt dich noch, Adelheid, der guten Carabella, bei der wir Blumenſticken lernten und wie ich, um die gute Alte die Toͤne des geliebten Vaterlandes hoͤren zu laſſen, mich, trotz eures Spottes, ab⸗ muͤhte, in einem alten Venerom einige ita⸗ liaͤniſche Phraſen zu lernen, wie freudig uͤberraſcht ſie mich in die Arme ſchloß, als ich das erſte Mal mit einem: Buon giorno cara signora! in ihr Stuͤbchen trat, und wie ich endlich auf dieſe Weiſe ſo viel ge⸗ wann, daß ich ſtundenlang mit der armen, auf fremdem Boden nach dem Himmel ihres Landes Schmachtenden, in welſcher Mund⸗ art plaudern konnte. Schnell ſuchte ich da⸗
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