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der tief in ſolche Dinge eingeweiht iſt, der Dame nur wie einer ſchönen Statue zu gedenken!
Noch einmal nahm die unermüdliche Schülerin ihre Feder zur Hand und ſchrieb ihrer fernen Freundin einen Brief, der mit der berühmten Epiſtel der Frau von Sévigné an ihre Tochter wetteifern konnte, in welcher die Verlobung von Mademoiſelle Montpenſier verkündigt wird. Auf der ganzen erſten Seite ſchrieb ſie ihr, ſie möchte rathen, wer die Dame ſei, auf der zweiten, wer der Herr ſei; auf der dritten las man alles, was im Orte darüber geſagt wurde, und auf der vierten ſtanden zwei Nachſchriften, eine oben, die andere am Schluß; die erſte theilte mit, daß ſie im Frühjahr Hochzeit machen, und gleich darauf nach Italien gehen würden; die zweite ſagte, daß Alice Archer gefährlich krank am Fieber darnieder läge.
Was die Churchill's betraf, ſo konnten ſie nicht Worte finden, um ihr Entzücken auszudrücken, offenbarten es aber am Dankfeſt durch ein Gaſtmahl, von welchem die Frau alle Sorge, der Mann alles Vergnügen hatte. Damit die Bewirthung der feſtlichen Gelegenheit angemeſſen ſei, ſchrieb Herr Churchill nach der Stadt um das beſte Kochbuch, und der Buchhändler, welcher den Auftrag in ſeiner vollen Aus⸗ dehnung ausführte, ſandte ihm die„Praktiſche Anleitung zur Kochkunſt in allen ihren Zweigen, von Frescatelli, Schüler des berühmten Careme, und erſtem Mundkoch Ihrer Majeſtät der Königin,“ ein umfangreiches Werk, mit zahl⸗ reichen Kupfern und einem Anhange von Küchenzetteln für alle Monate des Jahres und jede Perſonenzahl. Dieſes große Werk wurde pflichtmäßig Abend für Abend ſtudirt, und Churchill geſtand ſeiner Frau, obgleich ihn anfangs der Umfang des Buches erſchreckt habe, erfreue es ihn doch ſehr, und es ſei ihm angenehm, im Geiſte bei ſo vielen Feſtlichkeiten gegenwärtig ſein zu können, und der Königin gegenüber zu ſitzen, ohne die Kleider, oder den Ton ſeiner Unterhaltung wechſeln zu müſſen.
Die Stunde des Mittagseſſens, ſo wie das Mahl ſelbſt wurden vielfach beſprochen. Herr Churchill ſtimmte für die gewohnliche Stunde, ein Uhr, aber ſeine Frau hielt es eine Stunde ſpäter für paſſender, worauf er bemerkte:


